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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Dienstag, 23. Februar 2016

Die Textur der Großstadt. Thomas Hirsch schreibt im biograph über die Ausstellung "Heimatplan", über Scissorella und über das Konzept, das allem zugrundeliegt






Die Ausstellung „Heimatplan“ (Link), die ich zusammengestellt habe und die zurzeit in der Galerie GRÖLLE pass:projects in Wuppertal zu sehen ist (Link), hat der Kunsthistoriker Thoams Hirsch zum Anlass genommen, einen umfassenden Text über mich für die aktuelle Ausgabe des biographen zu schreiben.

In seinem Bericht, der den Titel „Textur der Großstadt“ trägt, geht Thomas Hirsch zunächst detailliert auf meinen Blog ein, legt das Konzept dar, das hinter meinen Arbeiten steht und beschreibt meine Auseinandersetzung mit der Architektur bzw. wie ich mich dem Thema auf unterschiedliche Weise und mit verschiedenen Medien nähere. Er erläutert meine „Feldforschung“ und wie ich dabei das nüchtern Analytische mit dem Opulenten, Lebendigen verbinde, wie ich in meinen Videos durch außergewöhnliche Architektur laufe, tanze und schwimme, in selbst entworfenen Kostümen durch den Weltraum fliege und dabei immer auf der Suche nach Schönen bin und nach den Konstruktionen und Systemen, die hinter allem liegen. Selbst der Bungalow, in dem ich aufgewachsen bin, findet seinen Platz in Thomas Hirschs Text.
 

Zu sagen, dass ich mich über einen derart tiefsinnigen, schönen Text einfach freue, wäre zu schlicht ausgedrückt. Ich kann es an dieser Stelle nicht anders formulieren, als in meiner üblichen, ein wenig opulenteren Art und Weise. Als ich mir den biographen ganz lege artis in einer bekannten Düsseldorfer Buchhandlung geholt hatte und wieder auf die Straße trat, umfing mich das gleißende Sonnenlicht eines Vorfrühlingsmittags, sodass ich in all meiner Begeisterung über den spektakulären Bericht förmlich nicht weniger als das Gefühl hatte, auf einem goldenen Lichtstrahl nach Hause zu gleiten. 

Der Text von Thomas Hirsch ist auf der Internetseite des biographen zu lesen, und zwar hier: https://www.biograph.de/julia-zinnbauer, oder noch schöner in der Printversion der Februarausgabe des Magazins, flankiert von einem Standbild aus meinem Kurzfilm "surveillance souterraine". 


Montag, 8. Februar 2016

HEIMATPLAN. Brutalismus und die Architektur der Nachkriegsmoderne in der Galerie GRÖLLE pass:projects, Wuppertal





Eine Ausstellung über die Sicht zeitgenössischer Künstler auf die Architektur der Nachkriegsmoderne - zusammengestellt von Julia Zinnbauer.

23.01.2016 - 13.03 2016


Matias Bechtold (Berlin)
Chris Dreier (Berlin)
Bert Didillon (Köln)
Gary Farrelly (Dublin/ Brüssel)
Lothar Götz (London)
Alekos Hofstetter & Florian Göpfert (Tannhäuser Tor, Berlin)
Pablo de Lillo (Oviedo/Gijon)
Julia Zinnbauer (Düsseldorf)


Galerie GRÖLLE pass:projects
Friedrich-Ebert-Straße 143e
D-42117 Wuppertal
fon +49 (0)1732611115
www.passprojects.com
WED - FRI 4 - 7 PM / SAT 11 - 3 PM
Schwebebahn: Haltestelle Pestalozzistraße



Links: Zeichnungen von Lothar Götz, rechts die Arbeit "KM 1" von Matias Bechtold
























 


Architekten haben eine ganz bestimmte Sicht auf die Architektur der Nachkriegsmoderne. Kunsthistoriker haben wiederum einen anderen Blick auf die Gebäude dieser Epoche. Und das Feuilleton hat neben den reinen Fakten zumindest eine Meinung dazu, von totaler Ablehnung zu einer beinahe schon romantisierenden Begeisterung. Wie aber sehen Künstler die Architektur dieser Zeit? Wie gehen sie mit den Formen, den Materialien und vor allem den Ideen um, die hinter den Flughäfen, Bungalows, Swimmingpools, Verwaltungsgebäuden und Satellitenstädten aus Glas, Beton, Aluminium und Stahl stehen? Auf diese Frage geht die Ausstellung „Heimatplan“ ein, die zurzeit in der Galerie GRÖLLE pass:projects in Wuppertal zu sehen ist.
 
Die Idee zur Ausstellung
Der Ausgangspunk des Projekts „Heimatplan“ liegt im Besuch des Galeristen Jürgen Grölle der Ausstellung über den Architekten Paul Schneider von Esleben, die das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW im August letzten Jahres in Düsseldorf organisiert hat. Durch die Lektüre meines Blogs und durch mein ständiges Hinweisen auf die eine oder andere Betonkirche aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war Jürgen Grölle durchaus mit dem Thema vertraut. Die Auseinandersetzung mit dem kunstsinnigen Architekten Schneider von Esleben und der Verbindung, die durch dessen Architektur zwischen den Städten Düsseldorf und seiner Heimatstadt Wuppertal besteht, hat den Galeristen schließlich so von der Thematik eingenommen gemacht, dass er beschloss, mit mir zusammen eine Ausstellung über die Sicht zeitgenössischer Künstler auf die Architektur der Nachkriegsmoderne zu konzipieren.


Dienstag, 2. Februar 2016

HEIMATPLAN. Die Eröffnung unserer Ausstellung in der Galerie GRÖLLE pass:projects in Wuppertal




Von links: Jürgen Grölle, Alekos Hofstetter, Chris Dreier, Julia Zinnbauer, Gary Farrelly, Florian Göpfert vor Fotografien von Chris Dreier (Foto: U. Zinnbauer)

Ein umfassender Bericht über unsere Ausstellung "Heimatplan" (Link), die seit dem 23. Januar in der Galerie GRÖLLE pass:projects (Link) in Wuppertal zu sehen ist, folgt hier in Kürze. Hier erst einmal einige Momentaufnahmen der Eröffnung. Es war spektakulär, es war voll und es war überwältigend. Einen Dank an alle, die mit uns die Architektur der Nachkriegsmoderne und die Kunst gefeiert haben!