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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Freitag, 3. Februar 2017

we play architecture - Zwei meiner Kurzfilme sind bei www.architekturclips.de erschienen

Kurzfilme über Architektur von Julia Zinnbauer


Im Jahr 2007 begann der Architekt und Filmemacher Fred Plassmann (Link), auf seiner Seite www.architekturclips.de eine Sammlung von Architekturfilmen anzulegen, die heute eine riesige Anzahl von Dokumentationen und Kunstfilmen umfasst. Dass ich dort nun seit kurzem mit meinen Kurzfilmen Dimmi dove vanno (Link) und surveillance souterraine (Link) vertreten bin, freut mich sehr.



Sonntag, 29. Januar 2017

Das Kleid für die autogerechte Stadt

Über Mode, Architektur und Automobilismus


Mode, Automobil, Architektur


Das "Kleid für die Autogerechte Stadt" war im vergangenen Jahr bei verschiedenen Ausstellungen zu sehen, wie z.B. bei "Heimatplan" (Link / Link) in der Galerie GRÖLLE pass:projects in Wuppertal (Link) und im Rahmen des Projekts "Neue Heimat" in der galerie weisser elefant in Berlin (Link). Das Konzept, das dem Kleid als Bindeglied zwischen Architektur, Mode und Bewegung zugrunde liegt, habe ich im Folgenden einmal zusammengefasst, denn gerade in diesem Kleid fließen all meine meine Überlegungen und Experimente aus den vorangegangenen Filmprojekten, Kostümen, entworfenen Schnittmustern, Recherchen, Architektur- exkursionen und Texten in einem Objekt zusammen.

Architektur und Mode
Die Bewegung ist eines der Elemente, die eine Verbindung zwischen Kleidung und Architektur darstellen. Durch ein Gebäude muss man sich erst einmal hindurch bewegen, um es in seiner Gesamtheit verstehen zu können. Die Architektur verführt den Betrachter durch ihre Formen und Materialien dazu, sich in Bewegung zu setzen und zieht ihn auf diese Weise Schritt für Schritt in ihren Bann. Ähnlich verhält es sich mit Kleidung. Sie muss in der Bewegung funktionieren, verleitet den Träger aber auch durch ihre Proportionen, Volumina, Materialien und Formen, sich auf die eine oder die ganz andere Art und Weise zu bewegen, sich zu halten und sich zu positionieren.

In meinen Arbeiten begebe ich mich immer wieder auf die Suche nach den Zusammenhängen zwischen den verschiedenen Kunstformen, sei es in der Mode, der Literatur, der Architektur oder der Bildhauerei. Bewegungen lassen sich in Rhythmen übersetzen und somit auch in Proportionen, ganz unabhängig vom jeweiligen Material. Ein ideales Medium, um eine Verbindung zwischen verschiedenen Kunstformen herzustellen, ist der Film. In meinem Video mit dem Titel „surveillance souterraine“ (2014, Link) war es beispielsweise mein Ziel, die Linien und Proportionen dreier U-Bahnhöfe in Bewegungen umzusetzen und darüber hinaus Kostüme zu entwerfen, die den Materialien und Proportionen der Gebäude entsprechen.

Mode, Automobil, Architektur
Die Autogerechte Stadt
Seit dem 20. Jahrhundert spielt im Verhältnis zwischen Architektur und Bewegung noch ein weiterer Aspekt eine Rolle: das Automobil. Städte breiteten sich seit dem frühen 20. Jahrhundert parallel zu der immer schneller wachsenden Anzahl von Automobilen zu riesigen bebauten Flächen aus, wie beispielsweise Los Angeles, oder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in sogenannte autogerechte Städte umgebaut - mit breiten Durchgangsstraßen und neu angelegten Wohngebieten an der Peripherie. Eine dieser Trabantenstädte ist das Märkische Viertel in Berlin (Link), das in den Sechzigerjahren u. a. von Georg Heinrichs geplant wurde. Wer hier kein Auto hat, dem fällt es schwer, in den speziellen Genuss der modernen Großstadt zu gelangen.


Mittwoch, 18. Januar 2017

Meine Kolumne für das Magazin StyleGuide im November 2016: Wie aktuelle Modetrends ihren Weg in die Schaufenster finden

Über Neapel als ideale Kulisse und Sehnsuchtsort und Mode zwischen Messgewändern und barockem Marmor




Im vergangenen Sommer war ich gleich zweimal in Italien. Zunächst einmal saß ich im August unter Olivenbäumen am Lago die Bolsena, besichtigte Tuffsteindörfer, die hoch oben auf sich seit Jahrhunderten auflösenden, porösen Felsformationen saßen und verbrachte meinen Geburtstag in Rom – zwölf Uhr Mittags im Lichtkegel des Pantheons. Als dann im Oktober die Italiensehnsucht überhaupt nicht nachlassen wollte, stieg ich in einen VW-Bus, der bei mir vor der Tür hielt und an dem hinten ein Segelboot hing, und fuhr einfach mit – an den Gardasee. Und es war tatsächlich dort, im Segelclub Circolo Vela Arco, wo sich über den filigranen Masten der Katamarane ein riesiges Gebirge auftürmt, dessen Abwinde den ganzen See in Aufregung versetzen können, dass mich eine Nachricht erreichte, in der es um eine neue Kolumne für das Magazin StyleGuide (Link) ging. Natürlich sagte ich zu, konnte aber dank meiner aktuellen Situation nur ein einziges Thema vorschlagen: Italien. Italien als schönstes Land der Welt, Italien als Wiege der Kunst, Italien als Modezentrum, Italien als Markenbotschaft, Sophia Loren als ewige Markenbotschafterin Italiens, Neapel als italienischste Stadt überhaupt, etc.

Der fertige Artikel handelte schließlich davon, wie das Modehaus Dolce e Gabbana ein ganz bestimmtes Bild Italiens in die ganze Welt verkauft, die Altstadt Neapels in einen Laufsteg verwandelte (siehe Stefano Gabbanas Instagram-Posts, unten) und weltweit seine Niederlassungen immer individueller gestaltet. Zudem geht es auch um Schaufenster in Mailand und Düsseldorf. Die gesamte Kolumne kann man hier nachlesen: Link


Das Foto auf dem Titelblatt stammt von mir und zeigt ein Detail des
Franzen-Schaufensters auf der Königsallee in Düsseldorf
Das grüne Brokatensemble, das hier über das Kopfsteinpflaster schleift, stammt nicht von Dolce e Gabbana sondern von mir. Tatsächlich habe ich mir das barocke Korsett und den Meerjungfrauenrock einmal für eine Hochzeit in Caserta genäht, das ganz in der Nähe Neaplels liegt. Der Instagram-Account von Stefano Gabbana gibt weiter unten jedoch Auskunft über die eigentliche Modenschau, die in den Straßen Spaccanapolis stattfand.










Freitag, 2. Dezember 2016

Alice Musiol: Country. Eine Ausstellung im Museum Abtei Liesborn

Mein Text "Terra contrata" erscheint im Magazin zur Ausstellung

Alice Musiol: Ausstellungsansicht "Country"



























"Country" lautet der Titel der Ausstellung, die die kölner Künstlerin Alice Musiol (Link) für die Räume der Abtei Liesborn bei Lippstadt konzipiert hat und die am vergangenen Sonntag eröffnet wurde. Um das Projekt "Country" wortwörtlich über die Mauern der Abtei hinaus ins weite Land hinein weiterzuführen, hat sie diverse Künstler nach einem Bild- bzw. Textbeitrag gefragt und zu Ihrer Ausstellung ein Magazin veröffentlicht. Ich freue mich, dort mit meinem Text "Terra contrata" vertreten zu sein, zusammen mit Arbeiten von Chris Dreier, Bert Didillon, Pablo de Lillo, Julia Keppeler und anderen. Das Magazin liegt in der Ausstellung aus, die noch bis zum 05.02.2017 zu sehen ist, sowie hier: Link. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Seite des Museums: Link. Zeitgleich zu Alice Musiols Ausstellung wurde im Museum Abtei Liesborn eine Ausstellung mit Werken des Innenarchitekten und Designers Martin von Wnorowski eröffnet, der an diesem Tag einhundert Jahre alt geworden wäre (Link).


Terra contrata
Das Wort „country“, das sowohl „Land“ bedeutet als auch häufig mit „Landschaft“ in Verbindung gebracht wird, fand seinen Weg in die englische Sprache ganz bildhaft im Rahmen einer Landnahme. Im Jahr 1066 machte sich der normannische Herzog Williame II. zusammen mit seinen Kriegern von Nordfrankreich aus auf den Weg über den Ärmelkanal, um das gesamte englische Königshaus und den Klerus zu beseitigen und durch eigene Landsleute zu ersetzen. Auf diese Weise fand die Sprache der Eroberer ihren Eingang in das Englische, vor allem aber in den Bereichen des Höfischen, der Verwaltung und des Rechts. Herzog Williame sprach mit dem Normannischen eine Varietät des Altfranzösischen, einer romanischen Sprache, die sich in den folgenden Jahrhunderten mit dem Angelsächsischen vermischen und fortan als Anglonormannisch bezeichnet werden sollte. Das altfranzösische „contree“, das Williame verwendete und das dem Wort „country“ zugrunde liegt, leitet sich vom vulgärlateinischen „(terra) contrata“ ab. „Contrata“, so das „Concise Oxford Dictionary of English Etymology“, wurde v.a. in Verbindung mit dem Wort „terra“ verwendet, also „terra contrata“, „das Land auf der gegenüberliegenden Seite“ bzw. „das Land, das sich vor jemandem ausbreitet“. 


Der Text "Terra contrata" von Julia Zinnbauer ist im Magazin zur Ausstellung "Country" von Alice Musiol erschienen.
"Country" - das Magazin zur gleichnamigen Ausstellung, aufgeschlagen eine Fotografie von Chris Dreier und mein Text "Terra contrata"




























Mittwoch, 9. November 2016

Screenshots digitaler Kultur: Ein Rückblick auf die Premiere des Festivals "die digitale düsseldorf"




Düsseldorf als Ausgangspunkt der digitalen Kunst
Dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, in Düsseldorf ein ganz den digitalen Künsten gewidmetes Festival zu begründen, hat sich in den insgesamt vier Tagen der „digitalen düsseldorf“ (Link) deutlich gezeigt. Denn auch wenn die Stadt dank Kraftwerk und Nam June Paik als Ursprungsort der elektronischen Musik und Kunst gilt, liegt sowohl die Gründung der weltweit bekannten Musikgruppe als auch Nam June Paiks Tätigkeit an der Kunstakademie Düsseldorf doch schon einige Jahre zurück. Anstatt in die Vergangenheit zu blicken ist es notwendig, den zeitgenössischen digitalen Strömungen Düsseldorfs eine Plattform zu geben und sie in all ihrer Vielfältigkeit und Aktualität zu betrachten. Und noch etwas wurde im Rahmen des Festivals klar: es besteht aktuter Redebedarf. Denn zwischen Fortschritt, kühler Perfektion und technischer Klarheit auf der einen Seite und einer latenten Angst vor der geheimen Übermacht des Digitalen und all seiner Begleiterscheinungen auf der anderen Seite steht der Mensch, der offensichtlich noch einige Fragen zum Thema hat.

Da ich selbst noch keinen digitalen Doppelgänger habe, konnte ich leider nur einen Teil der unendlich vielen Konzerte, Performances und Ausstellungen sehen, die im Rahmen des Festivals stattfanden. Aber dank der digitalen Vernetzung kann man die einzelnen Elemente ja auch noch im Nachhinein betrachten, zumindest im virtuellen Raum.

digitale subtilitäten im onomato
Den Auftakt der „digitalen“ machten am Abend des 3. Novembers die Brause, damenundherren, die Galerie W5sieben und der onomato Videokunstverein. Die Macher des onomatos  (Link) hatten mich eingeladen, noch einmal meinen Kurzfilm „surveillance souterraine“ (Link) zu zeigen, den ich vor zwei Jahren Rahmen des onomato-Stipendiums gedreht hatte. Zu sehen waren im onomato insgesamt fünf Arbeiten, die sich auf der Schnittstelle zwischen digital und analog bewegten, Kurzfilme bzw. Animationsarbeiten von Rimma Aslarnow, Norbert Kraus, Igor Kirin, Gul Ramani und mir. In einem anschließenden Gespräch zum Thema „digitale subtilitäten“ bettete Axel Grube, Gründungsmitglied und Betreiber des onomato-Verlages, das Digitale in einen ethisch - philosophischen Diskurs ein. Dabei ging es u.a. auch um die Frage, ob die menschliche Moral in naher Zukunft von einem Logarithmus abgelöst wird. Ich kam nicht umhin, den digitalen Fortschnritt energisch zu verteidigen, da er doch zunächst einmal die Umsetzung so vieler künstlerischer Ideen ermöglicht, die ohne das Digitale bzw. Elektronische nie in Erscheinung treten würden. Bisher ist es doch immer noch der Mensch, der die Maschine lenkt und noch hat der T1000 (bekannt aus dem Film „Terminator II“ von James Cameron aus dem Jahr 1991) die Weltherrschaft nicht übernommen, insistierte ich. Auch mein Gegenpol war unter den Gästen vertreten und diskutierte mit: die typische ältere Dame, die aus Angst davor, von unsichtbaren Mächten ausspioniert zu werden, keine E-Mails empfängt. Frauke Berg, die nach dem Gespräch zusammen mit Anja Lautermann und dem gemeinsamen Musikprojekt „studium:stadt“ im onomato auftrat, brachte schließlich den treffenden Begriff des „Digitalen als Kulturtechnik“ ins Spiel. Das Digitale, das wurde an diesem Abend klar, wird noch lange Zeit Anlass für Diskussionen bieten.


Dienstag, 1. November 2016

die digitale düsseldorf: surveillance souterraine wird im onomato gezeigt


Vom 03. bis zum 06. November 2016 findet in Düsseldorf zum ersten Mal das Festival „die digitale düsseldorf" statt. Dabei wird im Rahmen der Veranstaltung „digitale subtilitäten“ im onomato Künstlerverein am 03. November auch mein Kurzfilm „surveillance souterraine" (Link) gezeigt.


surveillance souterraine (2014), Standbild

Düsseldorfs Ruf als Medienstadt, als Zentrum der digitalen Kunst und der elektronischen Musik ist mittlerweile legendär. Begründet liegt dieses Renommee in den späten Siebzigerjahren, in der Zeit, in der die Gruppe Kraftwerk ihre robotischen Sounds erfand und der Videokunst-Pionier Nam June Paik an der Kunstakademie Düsseldorf unterrichtete. Heute ist das Digitale längst in jeden Lebensbereich eingedrungen. Alles lässt sich in Zahlen übersetzen, bemessen und berechnen. Kaum kann man sich vorstellen, dass die Bezeichnung für all das, was das Computerzeitalter heute an Rechenleistung erbringt, davon abgeleitet ist, etwas an den Fingern abzuzählen: das lateinische "digitus" bedeutet Finger.

die digitale düsseldorf
Die digitalen Möglichkeiten in den Bereichen des Akustischen und des Visuellen erweitern sich ununterbrochen und so bietet "die digitale düsseldorf" einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Kunst, Design und Musik und konzentriert sich dabei auf Projekte aus Düsseldorf bzw. der näheren Umgebung. Im Rahmen des dreitägigen Festivals soll ausgelotet werden, was durch die Digitalisierung zahlloser sozialer, ökonomischer und kultureller Prozesse bisher erreicht wurde und welche positiven und negativen Begleiterscheinungen dadurch entstanden sind. Künftig soll "die digitale düsseldorf" regelmäßig stattfinden.

digitale subtilitäten im onomato
Der Abend im onomato Videokunstverein steht ganz unter der Frage, was das Digitale mit uns macht. Dabei soll es nicht so sehr darum gehen, wie sich die Digitalisierung rein technisch auf unseren Alltag auswirkt, sondern eher um die Nuancen, die sich auf lange Sicht in unserem Denken und Handeln verändern und wie sich dadurch auch unser künstlerisches Schaffen verändert. Nach einer Einführung von Axel Grube werden zunächst fünf Animationsfilme gezeigt, die sich auf der Schnittstelle von analog und digital bewegen.

Zu sehen sein werden Arbeiten von

Rimma Arslanov, Gul Ramani, Norbert Kraus, Igor Kirin und Julia Zinnbauer.

 

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Low Hanging Fruits: The Office for Joint Administrative Intelligence bei GRÖLLE pass:projects in Wuppertal

Mit einem Begleittext von Julia Zinnbauer

Mailart / Einladungskarte: Gary Farrelly




















Das tief empfundene Gefühl einer echten Künstlerfreundschaft, ein seit Jahrhunderten bekanntes Motiv, transportieren Chris Dreier (Link) und Gary Farrelly (Link) auf eine ganz neue, abstrakte Ebene. Beide haben sich der Rationalität der Moderne verschrieben und werden von einer intensiven Leidenschaft für deren Errungenschaften angetrieben. Dabei bleiben sie, ganz im Sinne der Romantik, den ursprünglichen, affektiven Momenten ihrer Künstlerfreundschaft treu: sie schreiben sich Briefe, veranstalten gemeinsame Exkursionen und Picknicks und streben mit ihrer Kollaboration nicht weniger als ein Gesamtkunstwerk an. Unter dem Titel „Low Hanging Fruit“ stellen sie dieses gemeinsam erschaffene Werk ab Oktober 2016 in der Galerie GRÖLLE pass:projects vor.



Der Text zu der Ausstellung wurde auf dem offiziellen Dienstweg durch das Office for Joint Administrative Intelligence bei mir in Auftrag gegeben und kann sowohl auf der Seite von GRÖLLE pass:projects (Link) als auch im Folgenden nachgelesen weden:

(Please see the English version below.)

Mittwoch, 17. August 2016

Schwarzes Leder trifft auf Gold und Champagner: Mein Bericht über die Königsallee ist im Magazin Style Guide erschienen


Das Magazin Style Guide (Link), das aus der traditionsreichen Zeitschrift "Bau auf" (später "Das Schaufenster") hervorgegnagen ist, berichtet seit mehr als sechzig Jahren über Retaildesign. Dass mein Bericht über die Königsallee und die Geschichte des Kö-Centrs in der Juli/August-Ausgabe des Style Guides erschienen ist, freut mich sehr. Darin geht es u.a. um die Umgestaltung des dem Gebäudeensemble vorgelagerten ehmaligen Eickhoff-Pavillons durch den amerikanischen Architekten Peter Marino:


Sonntag, 12. Juni 2016

Die Beste Zeit: Spot Light - Surface and Space

Mein Beitrag über die Künstler James Rogers und Keith Bowler in der Neuauflage des Kulturmagazins aus Wuppertal



Die sechsunddreißgste Ausgabe des Magazins "Beste Zeit" ist eine ganz besondere. Leuchtend rot liegt sie am Eingang des Skulpturenparks Waldfrieden (Link) in Wuppertal aus und geleitet die Besucher hinein in das kulturelle Leben der Stadt und des Bergischen Landes. Mit dieser Ausgabe kehrt die Kunstzeitschrift nach einem Jahr Pause zurück und stürzt sich in einem neuen Gewand direkt wieder mitten ins kulturelle Geschehen. Teil des Magazins ist auch mein Bericht über die beiden Britischen Künstler James Rogers und Keith Bowler, die ihre Arbeiten ab Juli in der Galerie GRÖLLE pass:projects zeigen ( Zu meinem Text geht es hier entlang: Link).

" Für den Typographen und Maler James Rogers hatte das Raster Ende der Sechzigerjahre die Bildkomposition längst abgelöst. In einer Zeit, in der der Lochkartencomputer den Fortschritt in vielerlei Hinsicht beförderte, man damit Flugbahnen zum Mond und die kühnsten architektonischen Konstruktionen berechnen konnte, ließ sich mittels ausgestanzter Löcher jegliche Art von Information transportieren, codieren und transcodieren."

Von 2009 bis 2015 hatte der Wuppertaler Galerist und Kulturschaffende Hans Peter Nacke das Magazin herausgegeben. Nach der Aufgabe seiner Galerie "Epikur" und bald darauf seiner Druckerei wurde auch die Zeitschrift eingestellt, die weit über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus bekannt war. Um der Wuppertaler Kultur weiterhin die "Beste Zeit" und eine würdige Plattform zu bieten, nahm sich schließlich ein engagiertes Team von Redakteuren rund um den Schwebetal-Verlag des Projektes an (Link).


Mittwoch, 1. Juni 2016

NEUE HEIMAT in der galerie weisser elefant - Noch bis Samstag!





Eine Ausstellung zur Wirkungsmacht der nachkriegsmodernen Architektur auf die zeitgenössische Kunst mit Werken von Matias Bechtold, Laure Catugier, Chris Dreier, EVOL, Gary Farrelly, Alekos Hofstetter & Florian Göpfert, Carsten Nicolai, Tim Trantenroth, Julia Zinnbauer, kuratiert von Alekos Hofstetter.

galerie weisser elefant
Bezirksamt Mitte von Berlin Fachbereich Kunst & Kultur
Auguststraße 21
10117 Berlin
Tel. (030) 28 88 44 54
www.galerieweisserelefant.de
30. 4. - 4. 6. 2016
Di. - Fr.: 11 - 19 Uhr, Sa.: 13 - 19 Uhr